Lighthouse, Pazifik

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Wege entstehen dadurch, dass man sie geht

„Wenn jemand sucht, dann geschieht es leicht, dass sein Auge nur noch das Ding sieht, das er sucht, dass er nichts zu finden, nichts in sich einzulassen vermag, weil er nur an das Gesuchte denkt, weil er ein Ziel hat, weil er vom Ziel besessen ist. Finden aber heißt: frei sein, offen stehen, kein Ziel haben.“ Hermann Hesse, Siddhartha

Schnellauswahl

Hier – für ganz Ungeduldige – eine Schnellauswahl zu den einzelnen Reiseberichten: Angeln · Berlin · Dresden · Flensburg · Kanada · Kreuzfahrten · Rom · Steinhuder Meer · Türkei. Und hier geht´s zur dänischen Enklave: Bunker · Dybbøl.

Brandneu – Abenteuerurlaub Türkei

Das fing schon gut an, ehrlich. Online gebucht und einen Tag später los Richtung Turunç. Muss schon sagen, das klappte hervorragend mit den Tickets für Rail & Fly. Aber dann… Frohen Mutes zum Bahnhof. Der Zug fuhr von Flensburg bis Hamburg durch und es gab auch Platz. Dann aber Richtung Hannover – in Unterlüß schlug das Schicksal zu. Ein Personenschaden zwang uns aus dem Zug auf den Bahnhofsvorplatz. Ein Schienenersatzverkehr sollte eingerichtet werden und ein Bus bald kommen. Denkste! Mittlerweile wartete ein ganzer Haufen Gestrandeter vorm Bahnhof. Und wartete. Da ich leider nicht warten konnte, versuchte ich, das örtliche Taxiunternehmen anzurufen. Vergeblich. Andere erzählten, dass sie auch zum Flughafen wollten. Mein Vorschlag, sich doch dann gemeinsam ein Taxi zu nehmen; woher auch immer, stieß auf taube Ohren.

In der örtlichen Kneipe war noch Licht und ich hätte Gott weiß wen aus dem Bett geholt, um einen Fahrer zum Flughafen, bzw. nach Celle zu bekommen. Wolfgang schied leider aus. Ich hatte nach seinem Gläschen Rotwein angerufen. Von Celle aus sollte der Metronom ja wieder fahren. Eine lustige, trinkfeste Runde saß vor der Kneipe beisammen und ich fragte höflich, ob irgendjemand bereit und in der Lage wäre, mich nach Celle zu bringen. Ich müsste unbedingt meinen Flieger in Langenhagen erwischen, sonst könnte ich meinen Urlaub an den Nagel hängen. Ali und sein Kumpel waren dazu bereit, für einen Fuffi von Unterlüß nach Celle zu fahren. Stolzer Preis. Ich suchte mir noch einen Mitfahrer aus der wartenden Menge und so fuhren wir gemeinsam los. Ali kannte sich aus und wir erreichten in aber auch allerkürzester Zeit Celle, ohne den Rehen und dem Fuchs, die fröhlich unseren Weg kreuzten, irgendetwas zuleibe zu tun. Stramme Leistung.

Am Bahnhof Celle standen zwei Metronome und ein dazugehöriges Rotkäppchen. Das erklärte mir gaaaanz langsam – der muss gemerkt haben, dass ich es eilig hatte – dass die Züge noch nicht fahren könnten, weil kein Zugführer da sei. Ob die wohl alle geflüchtet waren? Aber mit dem Schienenersatzverkehrbus aus Unterlüß käme wohl einer mit. Möglicherweise.

Ali hatte zwischendurch die Lage gecheckt: die Leute standen immer noch vor dem Bahnhof. Nun denn. Nun war guter Rat teuer. Das metronome Rotkäppchen machte sich einen Jux draus, mir zu sagen, dass ich am Montag im Celler Bahnhof vorsprechen könnte und dann vielleicht meinen Taxigutschein kriegen würde. Mäxchen und Macht – macht keinen Spaß.

Wutschnaubend stiebte ich zum Bahnhofsvorplatz – wir sind immer noch in Celle – und da waren mittlerweile alle Taxen weg. Nach einem kleinen Marsch war mein Puls wieder normal und ich fand einen netten Taxifahrer, der mich nach Langenhagen chauffieren wollte. Allerdings nicht auf Kreditkarte, sondern Cash. Tja, sollte es daran scheitern? Er schlug vor, das nötige Kleingeld am Bankautomaten zu ziehen.

Und so sitze ich jetzt – Stunden vor Abflug – und warte auf meinen Flug. Erste Etappe des Abenteuerurlaubs grandios gemeistert. Ich bin stolz auf mich. Es darf gelacht werden. Möglicherweise hätte es ja denn doch mit dem Schienenersatzverkehr geklappt. Who knows.


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Kanada

Ein Auto-Trip in BC von Prince George nach Vancouver Island und vice versa. Aber erst einmal mit dem Flieger vom Helmut Schmidt-Flughafen Hamburg über London und Vancouver nach Prince George. Auf dem Hinflug klappte alles prima. Man darf gespannt bleiben.

Kreuzfahrten

Moment mal. Der Begriff ist möglicherweise etwas irreführend. Es gibt eine günstige Gelegenheit mit einem tollen Schiff für ein verlängertes Wochenende von Kiel nach Oslo zu cruisen. So quasi zum Üben. Gesagt, getan. Mit guten Freunden teilt man – nicht nur ein Küßchen.

Steinhuder Meer

Was sich alles so Meer nennt. Aber – hoppla – das war ganz schön pustig da. Fast wie am „richtigen“ Meer; ein verlängertes Wochenende mit Fotofreunden. Da gab´s von Surfstrand bis Moor lauter interessante Spots und jede Menge Spaß.

Flensburg

Ich bin auch oft und gern zu Hause unterwegs. Da gibt´s immer was zu gucken. Manchmal auch was Neues. Daher unter der Rubrik „Unterwegs“ ab und an auch etwas über Flensburg.

Bärlin

…ist nicht nur eine Reise wert sondern auch interessant bei jedem Wetter. Alles lief nach Plan, bis wir den Eingang zu unserem Hotel suchten. Drei Riesenhochhauskolosse und keine Rezeption? Dascha´n Ding!

Angeln

Bitte nicht mißverstehen: es geht um die Landschaft Angeln in Schläfrig-Holzbein, nicht um das Herausfischen von Fischen. Das kann man in Angeln zwar auch, aber… man kann da auch besonders gut einfach nur die Landschaft genießen. Mit dem Radl zum Beispiel.