Ellund Mosevej

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Eine Radtour zum dänischen Schweinezaun

Grenzenloses Europa? Eine feine Sache. Da konnte man ungehindert hin und her. Bislang. Die Landschaft direkt an der Grenze zwischen Deutschland und Dänemark ist herrlich; viel Wald, freies Feld, wenig Menschen.

Auf Wirtschaftswegen – zu Zeiten von Aussaat oder Ernte nicht unbedingt empfehlenswert aufgrund der Riesentraktoren – gelangt man über Ellund nach Frøslev quer durch die schöne Landschaft. Mit dem Rad, aber auch mit dem Auto. Nun bauen die Dänen einen „Schweinezaun“ an der Grenze zu uns.

Relikt aus der Vergangenheit

 Mit Ende des II. Weltkrieges wurde der Übergang Ellund Mosevej geschlossen. Die deutschen Bauern verloren ihr Land in Dänemark und er war damit überflüssig geworden. Ein kleiner Verein, die Grenzgilde, kümmert sich um den Erhalt des Schlagbaums.

Der Schweinezaun

Die alte Grenze ist wieder da

Ein Zaun als Schutz vor den Wildschweinen und der Afrikanischen Schweinepest. Sehr viele Freunde hat das Projekt in der Grenzregion nicht. 70 km Zaun, bis zu 1,50 mm hoch. Da lachen ja selbst die Schweine. Hm, vor kurzem waren die dänischen Schweinezüchter selbst als Verbreiter der Schweinpest im Gespäch. Kurios. Man gut, dass die dänischen Schweine demnächst nicht mehr zu Fuß über die Grenze nach Deutschland kommen können. Wat ´ne Schweinerei!


 
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