Würzburg, Alte Mainmühle

Würzburg

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Ein Hauch von Frühling in Würzburg

Es ist ein langer – wenngleich durchaus lohnender – Weg von Flensburg nach Würzburg. Im Norden noch mit Handschuhen, Schal und Mantel gestartet, ging´s im Süden ohne. Man kam sogar ins Schwitzen beim Sightseeing. Wir haben – na klar – auch brav den im Stadtplan angegebenen Touristenpfad absolviert. Lohnt sich; keine Frage. Glaubt mir, es gibt unendlich viele Kirchen und Klöster in dieser Stadt. Toll, aber afhakt! Unser Programm war stramm: jeden Tag runter vom Weinberg und abends wieder rauf. Das übt ungemein.

Start in den Tag Eins

Der Würzburger Stein – Weltkulturerbe

Feudal, die Hütte oben auf dem Berg: das Schlosshotel Steinburg. Exklusiv das Unterkommen; mühselig der tägliche Aufstieg. Runter kamen wir immer irgendwie lockerer. Aber schön war´s. Pläne gab´s diverse und alle konnten wir umsetzen. Nur nicht die Idee mit den Stativaufnahmen zur Blauen Stunde. Ein Blick genügte und wir waren uns einig: die Dinger mitschleppen – no go.

Wein prägt das Leben Würzburgs seit dem Mittelalter. Die Rebgärten am Würzburger Stein sollen mit die besten Weine der Welt erbringen. Klingt gut? Schmeckt gut! Die trinken hier sogar ihren Wein auf der Alten Mainbrücke; nennt sich dann Brückenschoppen. Wir sind ja flexibel und haben uns sofort der hiesigen Mentalität angepasst. Allerdings nicht gleich nach dem Frühstück. Es hieß: erst die Arbeit – sprich: das Fotografieren –, dann das Vergnügen. Wobei ich mir nicht ganz so schlüssig bin, ob nicht alles Vergnügen war, was wir an den paar Tagen hier gemacht haben.

Ein paar Impressionen auf dem Weg in die Stadt

Sternbäck – Tag eins gegen Abend

Durstig, hungrig, müde – reingefallen und wohlgefühlt. Erst gab´s ein Bier gegen den Durst. Und dann…

Köstlich war´s und unsere Stammkneipe auch für den nächsten Tag. So schnell kann´s gehen. Ich sach ja, wir sind sowas von flexibel.

Tagesausklang Tag Eins

Tag Zwei – Juliusspital und Residenz

Nach einem überaus opulenten Frühstück im Schloss – mit Verzicht auf ein morgendliches Schlückchen Sekt – lautete die Parole wieder: runter vom Berg. Dieses Mal sollte es ein anderer Weg sein. Aber im Prinzip war´s fast dasselbe wie am ersten Tag: lange Stufen, um die 50 m Höhenunterschied zu bewältigen. Streng nach Plan ging es durch die Stadt, bis wir am Alten Kranen, der Marienkapelle und dem Falkenhaus vorbei ans Juliusspital kamen. 

Das Juliusspital

Ein kleines Päuschen zwischendurch

So kann´s gehen

Wir haben in Würzburg ab und an mal ein Bier bestellt – öhm… Es kam immer ein ganzer Halber, sprich 0.5 l. Irgendwann gewarschaut* fragten wir das nette Mädel im Holzapfel, das uns mit „Hallo Mädels“ begrüßte, ob es auch weniger gäbe, also kleinere Portionen. Die Wirtin guckte uns an und fragte ob wir Mädels seien. Stutz! Wir einigten uns auf halbe-halbe. Also gab´s ein volles Glas und ein dreiviertelvolles Glas.  ( *gewarnt ;-)

Die Residenz

Imposant; von vorne und von hinten. Anders kann man das nicht sagen. Die Würzburger Residenz ist ein barocker Bau mit Hofgarten in Würzburg.

Prunk as Prunk can. Das Innenleben muss irgendwann anders mal heimgesucht werden.

Tagesausklang Tag Zwei

Wie es denn immer so ist. Ich war abends nicht mehr in der Lage dazu und konnte den Tagesausklangs-Cocktail dadurch erst am nächsten Morgen fotografieren. Dumm gelaufen.

Einfach zu viel… gelaufen und vor Müdigkeit gleich nach Genuss von Cocktail und Obstler im Hotel umgefallen und eingeschlafen ;-)

Tag Drei – Festung und Käppele

Am letzten Tag stand Auschecken auf dem Programm. Nach einem ausführlichen Frühstück – frau gönnt sich ja sonst nix – ging´s Richtung Festung Marienberg. Das Teil in den letzten Tagen immer vor Augen; wollte es jetzt zum Schluss von uns noch bezwungen werden, bevor es zur Heimreise gehen sollte. Nach einiger Überlegung, eventuell mit dem Bus raufzufahren, nahmen wir doch lieber das eigene Gefährt. War auch nicht viel los auf dem Hüppel; schließlich war´s ein normaler Wochentag.

Die Festung Marienberg

Jahrtausende haben die Leut die Festung aus- und umgebaut. Sie liegt am linken Mainufer und ist auf diversen interessanten Kraxelwegen zu erreichen. Wir wären gern gekraxelt, aber – es wurde langsam Zeit für die Heimreise. Und – da war da noch das Käppele, das auf uns wartete.

Wallfahrtskirche Käppele

Das Käppele soll ein besonderer Ort sein. Aufgrund seiner Lage und der Aussicht auf die Stadt Würzburg ist es das ganz bestimmt. Es ist ein fazinierendes Bauwerk und ein Wahrzeichen Würzburgs. Was mir bei dem Prunk allerdings immer aufstößt: Kirche in Not? Das finde ich nicht wirklich stimmig beim Anblick der prunkvollen Orgel und der gesamten Ausstattung dieser Kapelle.


 
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