Frøslev Lager, DK

Frøslev Lager

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Internierungslager Fröslee

Dänemark hatte sich im 2. Weltkrieg für neutral erklärt und einen Nichtangriffspakt mit Deutschland geschlossen. Trotzdem wurde es 1940 besetzt, die Regierung blieb allerdings bis 1943 in dänischer Hand. Die Deutschen deportierten Juden und politische Häftlinge. 1944 entstand das Fröslee-Lager unter der Ägide von Gestapo und SS und war in erster Linie für dänische politische Gefangene gedacht, nachdem die dänischen Gefängnisse überfüllt waren. Nach dem Kriegsende wurden Angehörige der deutschen Minderheit verhaftet und mit dänischen Kollaborateuren interniert. Die Kontrolle ging an den Staat über.

Ein Museum zeigt heute die Zeit des Lagers bis 1945. Teile des Lagers wurden nach Schließung des Lagers abgerissen; zwei Wachtürme rekonstruiert. Das UNO-Museum, das ebenfalls auf dem Gebiet des ehemaligen Lagers steht, zeigt die Zeit der dänischen Militäreinsätze im Ausland.